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1356 zerbrach ein Erdbeben die Kronen der ursprünglichen fünf Türme des Basler Münsters. Danach wurden nur noch zwei wieder aufgebaut. Die beiden Fronttürme sind nach den Ritterheiligen benannt, die zu ihren Füssen stehen: Georg und Martin.

Der Georgsturm (65m)
Der Georgsturm im Norden ist der ältere Turm. Die untere, helle Partie hat das Erdbeben überstanden und zeigt deutlich den romanischen Stil. Nach dem Einsturz wurde der Georgsturm von Ulrich von Ensingen, berühmter Münsterbaumeister von Strassburg, wieder aufgebaut. 1429 war der Bau vollendet und reich mit Statuen geschmückt: Zu den heiligen drei Königen, die sich der Marienstatue im Giebelfeld zuwenden, gesellen sich ausserdem noch die Statuen von vier judäischen Königen.

Der Martinsturm (62m)
Der Martinsturm wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet vom bedeutenden Baumeister Hans von Nussdorf und bewusst unterschiedlich konzipiert. Mit dem Aufsetzen der Kreuzblume im Jahre 1500 war der Bau des Münsters vollendet. Eine prachtvolle Aussicht über die Stadt lohnt die Besteigung der Türme.

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