Portalzone
Das Hauptportal hat die Zeit der Reformation nicht unbeschadet überstanden. Die Marienstatue zwischen den beiden Portaltüren
wurde zerschlagen - heute sieht man nur noch die leere Säule, ebenso wurde das Tympanon zerstört.
Zum Glück erhalten geblieben sind die Bogenläufe mit herrlichen Rosen, tanzenden Engeln, mit Königen und Propheten, sowie in der Bogenspitze
Abraham mit einem Grüppchen Seligen im Schoss (um 1280).
Links vom Hauptportal stehen die Stifterfiguren Heinrich II. und seine Frau Kunigunde, rechts erblickt man einen Verführer und eine
törichte Jungfrau. Während sie lächelnd bereits ihr Kleid öffnet, kann man bei ihm im Rücken Schlangen und Kröten emporklettern
sehen zum Zeichen seiner Bosheit (um 1280).
Zu Füssen des linken Turmes findet man das monumentale Reiterstandbild des Ritters Georg mit dem Drachen (nach 1372), beim rechten Turm den heiligen Martin (um 1340). Die Originale
der Reiterstandbilder befinden sich im Klingentalmuseum.
Die Statuen, wie auch das ganze Münster, sind aus rotem Sandstein geschaffen, den man aus dem Wiesental und aus Degerfelden
(nähe Rheinfelden) geholt hat.

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