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Hauptschiff

Im Innern wirkt die schlichte Schönheit des Bauwerks. Der spätromanische Stil (letztes Drittel des 12. Jahrhunderts) kommt nun deutlich zum Ausdruck. Die mächtigen Pfeiler steigen wuchtig in die Höhe. Mit grosser Sorgfalt sind die einzelnen Quader der gewaltigen Mauern behauen.
Dem Betrachter der dreischaffigen Anlage mit den Emporen im Langhaus, dem Querschiff mit der quadratischen Vierung und dem erhöhten Chor wird der Eindruck einer fünfschiffigen Kirche vermittelt durch angefügte Grabkapellen, die zu selbständigen Seitenschiffen verbunden sind (ab 13. Jhd.).
Das Gewölbe des hohen Mittelschiffes und der obere Teil des Chores sind in gotischem Stil nach dem Erdbeben (1356) wiederaufgebaut worden. Bei Restaurationsarbeiten hat man kürzlich entdeckt, dass das Gewölbe des Mittelschiffes mit einem Marienzyklus bemalt war (entstanden um 1400, die Spuren sind nur mit ultraviolettem Licht sichtbar). Die romanischen Gewölbe der Seitenschiffe sind noch mit dem originalen Verputz des 12. Jahrhunderts versehen (mit eingeritzten und aufgemalten Quadern)!

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