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Glasmalerei und Davidsstern

Die meisten farbigen Fensterscheiben stammen aus dem 19. Jahrhundert. Von den alten Farbverglasungen war damals schon fast nichts mehr erhalten.
In der oberen, gotischen Chorpartie sind Scheiben im neogotischen Stil angebracht, mit Moses, David, den vier Evangelisten, sowie Petrus und Paulus (von Eggert, München). Darunter in den reizvollen, von Johannes von Gmünd nach dem Erdbeben geschaffenen, rotationsymmetrischen Masswerkfenstern findet man Glasgemälde von J.J. Röttinger und im romanischen Teil des Chores die neoromanischen Medaillonfenster (von Gsell, Paris) mit dem Leben Christi.
Die Glasscheiben der grossen Radfenster im nördlichen und südlichen Querschiff (Kelterborn, Röttinger, Deschwanden und Ainmüller) stammen auch aus dem 19. Jahrhundert und zeigen die Taufe Christi (Aussenseite das Glücksrad) und Christus mit den Engeln des Weltgerichts (Davidsstern aus Holz). Besonders interessant ist dieses Radfenster mit dem grossen Davidsstern aus Eichenholz. Die Deutungen des Davidssterns sind zahlreich: Polarität Himmel und Erde (zwei Dreiecke), Symbol des Alten Testamentes oder das Zeichen einer Steinmetz-Bruderschaft (heute noch in Frankreich tätig).

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