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Galluspforte

Die Galluspforte (um 1180) ist das bedeutendste romanische Skulpturenwerk der Schweiz. Die Figuren des triumphbogenartigen Portals erzählen als steingewordene Predigt vom Ende der Zeit (Matthäus 25): Im Bogenfeld thront Christus als Weltenrichter mit Petrus, Paulus und den Stiftern. Im Türsturz, Bezug nehmend auf den Kircheneingang, stehen die törichten Jungfrauen vor verschlossener Tür, die weisen Jungfrauen mit den brennenden Lichtern aber werden von Christus empfangen. Links und rechts neben dem Eingang (Bronzetür 1892) stehen die vier Evangelisten, daneben zeigen die Werke der christlichen Barmherzigkeit, was entscheidet, ob man beim Jüngsten Gericht zu den Guten oder Schlechten gezählt wird. Darüber links Johannes der Täufer, rechts ein Heiliger. Ganz oben blasen zwei Engel zum Gericht und die Toten steigen aus ihren Gräbern, kleiden sich an, um beim Jüngsten Gericht zu erscheinen.

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